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FelsensteinschmätzerFelsensteinschmätzer

Weissaugenmöwe

Ichthyaetus leucophthalmus (Larus leucophthalmus)

Ordnung: Charadriiformes (Wat-, Möwen- & Alkenvögel)
Familie: Laridae (Möwenvögel)

Weissaugenmöwe

Weissaugenmöwe

Federkleid: Prachtkleid

Merkmale:
Oberseite dunkelgrau; Kopf schwarz mit weissem Augenring; Schnabel lang, dünn und dunkelrot mit schwarzer Spitze.

Ort & Datum:
Aqaba Beach (Aqaba, Jordanien), April 2011

Hauptmerkmale

Etwa sturmmöwengross, schlank, mit sehr langem, dünnem Schnabel und in allen Federkleidern insgesamt dunkler Färbung.

Prachtkleid:
Oberseite dunkelgrau; Kopf schwarz mit weissen, vorne offenen Augenringen; Unterseite weiss mit grauem Brustband; Handschwingen schwarz ohne weisse Spitzen; Beine grüngelb.
Schlichtkleid:
Fast wie Prachtkleid, aber schwarzer Kopf etwas weiss gestrichelt.
Jugendkleid:
Oberseite, Kopf, Brust und Vorderhals dunkel graubaun mit schwachem hellem Schuppenmuster auf den Flügeldecken und Schirmfedern; Augenring wie Adulte; Schnabel ganz dunkel.
Immatur:
Ab dem 2. Winterkleid ähnlich Schlichtkleid; aber weniger schwarz am Kopf (Maske bis Kappe) mit weisslicher Stirn und Kehle.

Verbreitung

Brutvogel lokal am Roten Meer und im westlichsten Golf von Aden; ausserhalb der Brutzeit im gesamten Roten Meer und Golf von Aden und teilweise auch etwas weiter entlang der Arabischen Halbinsel und der ostafrikanischen Küste.

Lebensraum

Brütet auf flachen, küstennahen Felsinseln. Nahrungssuche hauptsächlich entlang der Küsten und auf dem offenen Meer, sucht teilweise (v. a. in Ägypten) aber auch Müllhalden und Häfen auf.

Fortpflanzung

Brütet in lockeren Kolonien, meist von wenigen Dutzend, selten bis mehreren 100 Brutpaaren.

Nest:
Flache, in den sandigen oder steinigen Boden gescharrte Mulde, mit wenig Steinchen, Muschelschalen, Tang und ähnlichem Material ausgelegt.
Jahresbruten:
1 Jahresbrut, Ersatzgelege bei Brutverlust möglich.
Eiablage:
Frühestens ab Mai bis spätestens Ende August, mit Höhepunkt im Juli.
Gelegegrösse:
Meist 2-3 Eier.

Nahrung

Hauptsächlich Fisch, aber auch Weich- und Krebstiere, Würmer und teilweise pflanzliche Nahrung; gelegentlich auch Aas und Abfälle.